Atlanta 2016

Das erste Wochenende stand unter dem Motto „Wir kommen an und lernen uns kennen“ doch schon bei der Willkommensparty am Samstag war zu merken, dass sich fast alle deutschen Schülerinnen und Schüler wie zu Hause fühlten und auch kaum einer vom Jetlag geplagt wurde. Leider war das Wetter so gar nicht Georgia-typisch, da abseits der amerikanischen Ostküste ein Hurrikan tobte und seine Ausläufer stetigen Regen nach Atlanta brachten. So musste die Party kurzfristig von Stone Mountain nach drinnen verlegt werden, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Die Schülerinnen und Schüler von beiden Seiten des Atlantiks hatten eine fantastische Zeit und verstanden sich hervorragend.

Montags und dienstags war es dann an der Zeit, das amerikanische Schulsystem kennen zu lernen, was bedeutete, dass die deutschen Schülerinnen und Schüler ihren Gastgebern in den Unterricht folgten („Shadowing“) und von 8.20 - 15.45h den Schulalltag erlebten. Da störte dann der noch immer andauernde Regen nicht weiter, doch alle schauten besorgt auf den Mittwoch, denn dieser war „Field-Trip-Day“.
Gemeinsam mit den Gastgebern ging es mit der Marta (Bahn) vom Norden Atlantas (Roswell) in die Downtown zur World of Coke und ins Aquarium. Was sagte das Wetter? Alle müssen sehr fleißig aufgegessen haben, denn ausgerechnet an diesem Tag zeigte sich Atlanta so, wie es normalerweise ist: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und 24°Celsius. Ein perfekter Tag!
Am Donnerstag dann ließ die deutsche Gruppe die Amerikaner in der Schule zurück und machte sich erneut auf den Weg nach Downtown. Dort befindet sich seit diesem Jahr nämlich das „Center for Civil and Human Rights“, welches auf beeindruckende Weise die geschichtlichen Hintergründe der afro-amerikanischen Freiheitsbewegung beginnend in den 1950er Jahren bis heute darstellt. Im Anschluss daran ging es mit der neu angelegten Straßenbahn über Sweet Auburn Market, einem Stopp zum Mittagessen, zum Martin Luther King, jr. Center, was den Tag perfekt abrundete.
Am Donnerstagabend war dann leider schon die Farewell-Party arrangiert, da einige amerikanische Schülerinnen und Schüler am Freitag zu einem Cross Country Turnier aufbrechen würden, und so hieß es langsam und Stück für Stück Abschied nehmen. Freitags stand noch der letzte Schultag an, so dass die Schülerinnen und Schüler sich auch von Amerikanern verabschieden konnten, die eigentlich nicht am Austausch teilnahmen, die sie aber trotzdem ins Herz geschlossen haben. Es wurden wieder viele Freundschaften geschlossen und gemeinsame Erfahrungen gemacht, die hoffentlich ein Leben lang in positiver Erinnerung bleiben werden. Dementsprechend schwer fiel somit auch der Abschied samstags am Flughafen, bevor es (noch immer durch die Ausläufer des Sturms hindurch) wieder über London nach Düsseldorf (Ankunft: 04.10.) ging.
Was bleibt ist die Vorfreude auf März, wenn wir unsere amerikanischen Austausch-SchülerInnen in Düsseldorf begrüßen dürfen!


Dabei waren: Constanze Remy, Nina Roth, Jurek Macher, Josefa Kremeyer, Lena Grube, Arne Fiedler, Timo Förster, Fabian Bluhmki, Tim Hehnke, Leon Wubbeling, Josy Quadt, Alexa Grewer, Nadine Fuhrmann