Das Fach unterrichten

Herr Engler
Frau Koch
Frau Schmalhausen
Herr Galle

"Eine Gesellschaft, die keine Ahnung vom Raum hat, in dem sie sich bewegt, tappt im globalen Dorf fast noch dümmer herum als eine, die nicht richtig schreiben und lesen kann."
(Christian Deysson, Autor der Wirtschaftswoche)


                     

Was ist Erdkunde?
Das Fach Erdkunde befasst sich mit der Erdoberfläche, den Menschen, mit Standorten sowie mit der Umwelt der Menschen. Es geht also, sehr allgemein ausgedrückt, um die Welt, in der wir leben.

Im Fach Erdkunde beschäftigen wir uns mit verschiedenen Räumen der Erde, zum Beispiel mit Gebirgen oder Tiefländern, mit Städten oder Dörfern, mit Ländern und Kontinenten in der Nähe und in der Ferne. Neben der Frage, wo diese Räume liegen (Topographie), geht es auch darum, wie diese Räume aussehen und warum sie so aussehen. Man erfährt, welches Klima es in den verschiedenen Räumen der Erde gibt und welche Pflanzen und Tiere man dort findet, aber auch, wie die Menschen dort leben, Landwirtschaft betreiben, Waren herstellen oder Dörfer und Städte bauen. Dadurch, dass wir uns sowohl mit dem Nahraum als auch mit fremden Lebensräumen auseinandersetzen, lernen wir tolerant gegenüber fremden Kulturen zu sein und in einer globalisierten, international verflochtenen Welt zu leben. Ein wichtiges Anliegen des Erdkundeunterrichts ist es außerdem, eine zukunftsfähige Gestaltung der Räume zu vermitteln.



Erdkundeunterricht am Gymnasium Borbeck:
Am Gymnasium Borbeck bildet das Fach Erdkunde einen besonderen Schwerpunkt unter Einbringung von zwei zusätzlichen Ergänzungsstunden in der Sekundarstufe I. Nachfolgender Tabelle sind die Wochenstunden in den jeweiligen Jahrgangsstufen zu entnehmen:

StufeWochenstunden
5 2
6 -
7 2 (3 im bilingualen Zweig)
8 2
9 2
10 -
11 3
12 3 oder 5 (GK oder LK)
13 3 oder 5 (GK oder LK)

Sequenzbildung Kernlehrplan (ab Schuljahr 2014/15)

Einführungsphase

Hj.

Thema

Inhaltlicher Schwerpunkt

 

Zwischen Ökumene und Anökumene - Lebensräume des Menschen in unterschiedlichen Landschaftszonen

Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Klima und Vegetation sowie Möglichkeiten zu deren Nutzung als Lebensräume

 

Lebensgrundlage Wasser – zwischen Dürre und Überschwemmung

Leben mit dem Risiko von Wassermangel und Wasserüberfluss, Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Prozesse

 

Leben mit den endogenen Kräften der Erde – Potentiale und Risiken

Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Prozesse

 

Förderung und Nutzung fossiler Energieträger im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie

Fossile Energieträger als Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und Auslöser politischer Auseinandersetzungen

Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Prozesse

 

Neue Fördertechnologien – Verlängerung des fossilen Zeitalters mit kalkulierbaren Risiken?

Fossile Energieträger als Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und Auslöser politischer Auseinandersetzungen

 

Regenerative Energien – realistische Alternative für den Energiehunger der Welt?

Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung regenerativer Energien als Beitrag eines nachhaltigen Ressourcen- und Umweltschutzes