Englische Vorträge und Experimentiertechniken im Drehtürprojekt

Auch in diesem Jahr nehmen über 20 leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 7 bis 10 an den Drehtürprojekten für Englisch und MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) teil. Sie verlassen dazu für eine Stunde pro Woche den Unterricht, um ihren Interessen und Neigungen nachzugehen und eine fachgerechte Förderung zu erhalten. Einige der Schülerinnen und Schüler sind schon zum dritten oder vierten Mal dabei. Dies zeigt, wie sehr sie genießen, individuell gefördert zu werden und ihre Arbeit dann am Ende des Schulhalbjahres öffentlich präsentieren zu dürfen.

 

Das Englisch-Drehtürprojekt wird von Frau Koch geleitet. Auch in diesem Jahr ist sie begeistert über die Bandbreite der Themen, die in englischer Sprache bearbeitet werden: „Die Themen sind so vielfältig wie die Persönlichkeiten der Schülerinnen und Schüler. Einige von ihnen geben Einblicke in ihre Hobbys wie Segeln (Hannah, 8b), Basketball (Paul, 7a), Eishockey (Lennard, 9d) oder Tischtennis (Lukas, 10b). Yousef (9d) beschäftigt sich mit dem aktuellen Versuch, den Pazifischen Ozean von Plastikmüll zu säubern. Mara (8a) recherchiert zum Klimawandel.“ Frau Koch kann besonders bei den letzten beiden Themen unterstützen, denn sie unterrichtet auch das Fach Erdkunde. Grundsätzlich findet es die Englischlehrerin mindestens so spannend wie ihre Schülerinnen und Schüler, sich in die verschiedensten Themen einzuarbeiten und bei der Erstellung der Präsentationen in der Fremdsprache beratend zur Seite zu stehen.

Bei dem Thema von Frederick (10b) ist es hilfreich, dass Frau Koch eng mit Frau Morlang, der Leiterin des MINT-Drehtürprojektes, zusammenarbeitet. Denn er befasst sich mit der Frage, wie es kommt, dass Menschen unterschiedlich gut logisch denken können. Das gilt auch für Katharina (10c), die mehr über Mutationen wissen möchte und Elvis (9d), der sich fragt, warum die Black Mamba die gefährlichste Schlange der Welt ist. Frau Morlang bietet eine Sprechstunde an, damit diese Schüler sich fachlichen Rat holen können.

Auch die übrigen Teilnehmer und Themen beim Drehtürprojekt Englisch seien an dieser Stelle genannt: Jan (10a) befasst sich mit den Auswirkungen von Musik auf unsere Emotionen. Soufian (10a) recherchiert, wie Computer bei Operationen eingesetzt werden. Sabina (9c) widmet sich der Pizza und allem was hinter dem beliebten Gericht steckt. Jonas (10b) beschäftigt sich mit der Frage, wie wir durch soziale Medien beeinflusst werden. Ole (9d) möchte herausfinden, welche Auswirkungen Sportverletzungen auf die Einstellung haben. Last but not least geht es bei Joy darum, ob die deutsche Fußball Nationalmannschaft gut genug für eine erfolgreiche Zukunft ist.

Frau Morlang genießt die Zusammenarbeit mit drei Schülern und einer Schülerin im MINT-Drehtürprojekt. „Louisa (7. Klasse) und Philipp (10. Klasse) arbeiten zusammen. Schon das finde ich toll, wenn man den Altersunterschied betrachtet.“ Die beiden wollen Bestandteile von Pflanzenzellen sichtbar machen. Sie haben auch schon die DNA (Erbsubstanz) von Tomaten extrahiert. Dabei erlernten Louise und Philipp das Pipettieren mit Glasröhrchen und Peleusball. Mit dieser Methode kann man Flüssigkeiten exakt abmessen. Lucas und Lionel (beide 7. Klasse) möchten Kristalle züchten und Metall legieren.

 

Doch bevor sie loslegen können, müssen sie eine exakte Versuchsbeschreibung erstellen sowie ein kleines Drehbuch. Denn sie möchten von der Metalllegierung ein Video drehen. Weil für beide Gruppen nur eine Schulstunde zur Verfügung steht, müssen sie ihr Projekt so gut wie möglich planen und dann miteinander abstimmen. Denn nur dann ist es möglich, dass Frau Morlang ausreichend Zeit für die Gruppe hat, die gerade experimentiert.

 

Diese Beispiele zeigen, dass in beiden Drehtürprojekten mehr eingeübt wird, als bei der Präsentation am Projektende sichtbar wird. Auch wenn es vielleicht noch nicht perfekt werden wird, aber die Einsicht zu erlangen, dass sogenannte Projektmanagementmethoden wichtig für den Fortschritt der Arbeit und die Qualität des Ergebnisses sind und diese dann auch üben zu können, ist ein unschätzbarer Nebeneffekt der beiden Drehtürprojekte am GymBo.

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