"This week was highkey a bet tho!"

Mitte Oktober brachen 15 aufgeregte Oberstufenschülerinnen und -schüler des GymBos mit den Lehrerinnen Frau Becker und Frau Pfänder auf, um nach Atlanta zu fliegen und den Schüleraustausch mit der Centennial High School in Roswell zu beginnen. Trotz Kommunikation per Mail und WhatsApp in den Wochen zuvor war die Spannung auf die Austauschpartner und Gastfamilien riesig. Würde man sich gut verstehen? Ist das Leben in Amerika wirklich so anders als bei uns?

Bei vielen interessanten Unternehmungen und herrlichem Wetter kamen sich die deutschen und amerikanischen Jugendlichen schnell näher. Während an den zwei Wochenenden private Ausflüge wie zum Erlebnispark „Six Flags Over Georgia“ oder Outdoor-Aktivitäten wie Kajakfahren durchgeführt wurden, standen neben dem Unterricht in der Woche die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Atlantas auf dem Programm: das „Civil and Human Rights Museum“, Martin Luther King Jn. Memorial, Georgia Aquarium, CNN und „The World of Coke“.

 

 

 Sehr beeindruckt waren alle vom 2014 eröffneten „Civil and Human Rights Museum“, in dem auf interaktive Weise der harte Weg der Afro-Amerikaner zur Gleichberechtigung nachvollziehbar gemacht und die besondere Rolle Martin Luther King Juniors herausgestellt wird.

 

„Besonders wichtig ist bei diesem Austausch natürlich auch der sprachliche Zuwachs“, erklärt Frau Becker. „Es ist erstaunlich, wie schnell die deutschen Schüler deutlich flüssiger sprechen und interagieren als vorher.“ Dass Lernen auch sehr viel Spaß machen kann, zeigte sich zudem im Deutschunterricht der amerikanischen Deutschlehrerin Frau McCarty, als sich die Austauschteilnehmer gegenseitig deutschen und amerikanischen Slang beibrachten.

Nach erlebnisreichen 10 Tage fiel der Abschied am Flughafen sichtlich schwer, wurde aber durch die Vorfreude auf den Gegenbesuch der Amerikaner Anfang März 2018 gemildert. Helena Seemann brachte es auf den Punkt: „Die Amerikaner sind total offen und wir hatten unglaublich viel Spaß. Ich kann es gar nicht abwarten, sie wiederzusehen!“

 

Hier geht es zum Atlanta-Blog mit Tagesberichten unserer Schülerinnen und Schüler

Hightech und mittelalterliche Mechanik

Interessante Einblicke in ganz unterschiedliche Arbeitswelten lernten 24 GymBo-Schüler des 9.Jahrgangs kennen. Während ihres einwöchigen Austauschbesuchs im Dendron-College im niederländischen Horst an der Maas staunten die Schüler über vollautomatische Erntemaschinen für Radieschen und Paprika. Die großen computergesteuerten Maschinen sind teure Einzelanfertigungen, die z. B. die Radieschen vollständig mit dem Grün behutsam aus dem Boden ziehen und bündeln, bzw waschen und verpacken. Dass die so geernteten Radieschen auch vorzüglich schmecken -schließlich kamen sie von einem zertifizierten Biohof-  konnte sofort getestet werden. Genauso bestaunt wurden aber auch die funktionstüchtige, Jahrhunderte alte Kappenwindmühle und das Uhrwerk im Glockenturm der alten Kirche. Hier gab es Mechanik zum Anfassen, zum Begreifen.

Ein rundum spannendes und abwechslungsreiches Programm erwartete die Borbecker Schüler, liebevoll vorbereitet vom niederländischen Lehrerteam. Schon die Schule selbst, die seit über 20 Jahren Partnerschule des Gymnasiums Borbeck ist, ist sehenswert: 2400 Schüler ab Klasse sieben an einem Standort. Alle Abschlüsse werden in den verschiedenen Bildungsgängen vergeben. Werkräume, große Mensa, überall Computer, Teppichböden, whiteboards in den Klassenräumen und, wirklich von riesigen Ausmaßen, ein Fahrradkeller für 2.500 Fahrräder!

Der Soldatenfriedhof in Ysselsteyn wurde besichtigt, der größte, auf dem deutsche Soldaten des 2.Weltkriegs im Ausland beerdigt wurden, nahezu unendlich viele Reihen mit Kreuzen und Namen, die jeder aus der eigenen Familie oder dem Bekanntenkreis kennt: Müller, Hartmann, Weber, Scholz….. Die Schicksale der Männer, die hier vor dem Vergessen bewahrt werden, berührten und machten betroffen. Wie schön, dass holländische und deutsche Jugendliche heute unbeschwert miteinander lernen, Spaß haben und Freundschaften knüpfen können!

Der große Reiterhof für Pferdedressur mit dem Schwerpunkt Springreiten war keinesfalls nur für Pferdeliebhabe (innen) interessant. Das weitläufige Trainingsgelände, die edlen Ställe und vor allem die schönen Tiere sind schon was Besonderes… da überraschte es nicht zu hören, dass die Tiere manchmal für Millionenbeträge in alle Welt verkauft werden.

Auch Sport und Spiel kamen nicht zu kurz. Kickboxen wurde ausprobiert, Volleyball und Go gespielt, geschwommen und -natürlich!- viel Rad gefahren.

Der obligatorische Tagesausflug führte die Gruppe zur Stadt S´Hertogenbosch, „den Bos“, wie die Gastgeber sagen. Hier wurde die Zeit mit Kanalrundfahrt, Turmbesichtigung, Shoppen und Bummeln verbracht.

Herzstück des Austauschs war aber das Leben in den Gastfamilien. Unser nächster europäischer Nachbar… so ähnlich und doch fremd. Gemeinsamkeiten und Unterschiede boten immer wieder Anlass zum Reden, meist übrigens auf Englisch, denn das ist für alle Schüler die erste Fremdsprache.

Für den Gegenbesuch im Mai, wenn das Gymnasium Borbeck Gastgeber sein wird, wird schon fleißig geplant. Schließlich möchte man sich für die tolle Woche in Horst angemessen revanchieren.

Christa Emde

 Wir freuen uns darauf, Sie an diesem Samstag von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr auf  der traditionell in der Dreifaltigkeitskirche stattfindenden Borbecker Schulbörse zu begrüßen. Hier können Sie sich an den einzelnen Schulständen ein Bild über die Borbecker Schullandschaft machen und einen ersten Eindruck von unserer Schule gewinnen. Die anwesenden Vertreter des GymBos werden Ihnen gerne alle Ihre Fragen beantworten.   
Ort: Dreifaltigkeitskirche, Stolbergstr. 54/ Ecke Leimgardsfeld, 45355 Essen

 

Hier die Ankündigung aus dem Borbeck Kurier vom 4.11.2017:

145 Eltern besuchten die Veranstaltung "Das Lernen lernen"

 

Herr Schnor und Frau Lewe begrüßen die Eltern

 

Der Zeichensaal in der Prinzenstraße war am Donnerstag, den 28. September, bis auf den letzten Platz gefüllt, als Lerncoachin Ursula Schürmann ihren Vortrag hielt, in dem es um Fragen ging, die viele Eltern beschäftigen. Herr Schnor als kommissarischer Schulleiter und die Schulpflegschaft hatten zu diesem Termin eingeladen und die erfahrene Referentin Frau Schürmann vom LVB Lernen e.V. für diese Veranstaltung gewinnen können.

Frau Schürmann gab den Eltern hilfreiche Tipps

Sie verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Lernen und Lernmotivation.  Der gemeinnützige Verein LVB Lernen e.V. aus Berlin ist ein Zusammenschluss von Pädagogen, Lehrern und Menschen aus dem Bildungsbereich, die sich gemeinsam für eine bessere Bildung einsetzen. Mit dem deutschlandweiten Projekt „Das Lernen lernen“ werden Eltern in tausenden Schulen eingeladen, die wichtigsten Tipps und Tricks kennenzulernen, um den eigenen Kindern das Lernen zu erleichtern und so zum bestmöglichen Schulabschluss zu verhelfen.
Anhand praktischer Beispiele wurde den Eltern anschaulich und mit Humor vermittelt, welche Faktoren ihr Kind beim Lernen beeinflussen und sie bekamen zahlreiche, direkt anwendbare Tipps, wie sie ihr Kind bestmöglich beim selbständigen Lernen zu Hause unterstützen können. So ging es neben der Lernmethodik auch um das Problem der Motivation und wie Eltern und Kinder gemeinsam „Null-Bock-Phasen“ überwinden können. Es sind weitere Abende zu pädagogisch-erzieherischen Themen geplant, um die Zusammenarbeit von Eltern und Schule weiter zu fördern.


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