Drehtürprojekt Englisch - Individuelle Förderung seit dem Schuljahr 2007/08

11 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 fieberten am 12. Juli 2017 ihrem Auftritt bei der Präsentation des Drehtürprojektes im Zeichensaal entgegen. Vor z.T. fremdem Publikum bestehend aus Eltern, Großeltern, Geschwistern, Kollegen und Mitschülern trugen sie ihre Expertenarbeiten in englischer Sprache vor, mit denen sie sich im letzten halben Jahr intensiv beschäftigt hatten. Die Themen waren so individuell wie die Schülerpersönlichkeiten aus drei Jahrgängen. Hier ist ein Überblick der diesjährigen Teilnehmer und Themen:

Fabian Kolkmann (7b)    “What is the Hamilton musical?”
Sabina Alieva (7c)   “How has the mobile phone developed?”
Elvis Fioklou-Toulan (7d)   “Why is the cheetah a fascinating animal?”
Lennard Gatz (7d)   “How did the Olympic Games change from the past to today?”
Jan Moritz (8a)   “Pantera – Why they saved metal music”
Gözde Deniz (8b)   “Why are Turkish weddings so special?”
Frederick Opp (8b)   “Jiu-jitsu – What is special about this fighting sport?”
Marlon Schmidt (8b)   "What is golf?"
Christian Döhmen (8b)   “Why was the Allerseelenschlacht important for the end of WWII?”
Katharina Soll (8c)   “The Lord of the Rings – Why is it the best film ever?”
Tim Nübel (9a)   “Animals in Australia – How diverse is the wildlife really?”

Seit dem Schuljahr 2007/08 werden leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 im sog. Drehtürprojekt im Fach Englisch durch Frau Koch gefördert. Vor 10 Jahren legte sie die Zusatzausbildung Specialist in Gifted Education zur individuellen Förderung begabter Schülerinnen und Schüler an der Universität Münster ab und kümmert sich seitdem um die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler insbesondere im Fach Englisch. Der Name „Drehtürprojekt“ erklärt sich so: Die Teilnehmer gehen während der regulären Unterrichtszeit einmal pro Woche für eine Unterrichtsstunde durch eine imaginäre Drehtür und arbeiten an einem Thema ihrer Wahl in englischer Sprache, um ihre Ergebnisse am Ende des Schuljahres der Schulöffentlichkeit vorzustellen. Mittlerweile haben 78 Schülerinnen und Schüler am Projekt teilgenommen, und ebenso viele unterschiedliche Themen wurden behandelt. Dieses Konzept funktioniert nur durch die Kooperation und Mitarbeit aller Kolleginnen und Kollegen.

Dass das Projekt erfolgreich ist, zeigte sich am Präsentationstag an vielen Stellen. Schon am Morgen bei der letzten Vorbesprechung sagte ein Schüler, dass er sich auf die Präsentation freue. Das ging nicht allen Beteiligten so. Einigen kostete es viel Überwindung, vor 40 Personen in der Fremdsprache möglichst frei zu sprechen. Um ihnen die Angst zu nehmen, stehen während der Drehtürstunde Präsentationstechniken und gegenseitiges Feedback genauso auf dem Programm wie der Umgang mit dem Internet zu Recherchezwecken und digitalen Wörterbüchern oder der Frage, wie man eine Präsentation sinnvoll strukturiert und anlegt. Während der Drehtürstunden herrscht eine angenehme, ruhige, lockere Arbeitsatmosphäre, die von viel Selbstständigkeit und gegenseitiger Hilfe geprägt sind.

Am Abend der Präsentation hieß es letztlich auch learning by doing, und es war schön zu sehen, dass die Teilnehmer ihre Angst und Aufregung überwanden und hervorragende Präsentationen ablieferten, die sprachlich auf einem hohen Niveau, z.T. sogar auf dem eines native speakers (Muttersprachler) lagen - und das schon in so jungen Jahren! Die Experten schafften es, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und von ihrem Detailwissen zu überzeugen.

Viele Eltern bedankten sich ausdrücklich für die Förderung und Unterstützung ihrer Kinder auf diese besondere Weise. Das beste Lob jedoch waren die lachenden und glücklichen Gesichter der Schülerinnen und Schüler nach ihren gelungenen Auftritten, wenn sie viel Applaus, eine Urkunde und eine Rose erhielten. Als dann noch ein Teilnehmer sagte, dass er schon ein Thema für das nächste Schuljahr im Kopf habe, war wieder einmal klar, dass das Drehtürkonzept aufgeht und einen wichtigen Bestandteil des Schullebens darstellt.

Auszeichnung mit dem Exzellenzlabel CertiLingua

Der Abiturient Timo Förster wurde im Namen des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Exzellenzlabel CertiLingua für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen ausgezeichnet. Die Kriterien erfüllte er mit sehr guten und guten Leistungen in zwei Fremdsprachen in der Sekundarstufe II (Englisch und Französisch), mit der Teilnahme am bilingualen Sachfach Erdkunde und einer erfolgreich abgelegten Abiturprüfung in diesem Fach, sowie mit dem Anfertigen einer umfangreichen Projektdokumentation im Rahmen des Atlanta-Austausches zur Frage, wie gewinnbringend internationale Projekte für Schüler und Gastfamilien sind.

Das CertiLingua Exzellenzlabel wird Timo den Zugang zu international orientierten Studiengängen erleichtern und berufliche Perspektiven im europäischen und internationalen Kontext ermöglichen.

Wir gratulieren Timo ganz herzlich zu dieser hervorragenden Leistung.

Herr Schnor gratuliert Timo zu seinem sehr guten Abitur

und dem Exzellenzlabel CertiLingua

 

 

Niederländer zu Gast am GymBo

8. bis 12. Mai 2017

 

Nach der Besuchswoche im November in Horst/Limburg hatten wir nun beim Gegenbesuch 21 Schülerinnen und Schüler vom Dendron-College zu Gast in Borbeck. Auch hier war das Programm für die Austauschwoche prall gefüllt: Besichtigungen, sportliche Aktivitäten und eine kleine Projektaufgabe hielten Schüler wie Lehrer in Atem. Besonders gut gefallen hat den 9.Klässlern der Besuch des Gasometers mit der Ausstellung „Wunder der Natur“ und das Klettern im Kletterpütt Helene. Highlight war der Rundgang durch die Großbäckerei Peter und das gemeinsame Backen. Anschließend gab es Pizza und Baguette-Stangen satt… und auch das selbstgebackene „deutsche“ Brot war lecker. Hier ein herzliches Dankeschön an den Förderverein unserer Schule, der den schönen Abend finanziert hat.

Bei der Abschlussrunde wurde deutlich, dass es bei allen Ähnlichkeiten, die es zwischen uns und dem direkten europäischen Nachbarn gibt, auch viel große und kleine Unterschiede zu entdecken gab: Schule und Schulsystem, Radwegenetz dort, Bus, U- und S-Bahn hier, landwirtschaftliche Betriebe und kleinere Handwerksbetriebe dort, Großindustrie hier… und jedes Jahr neu die Überraschung der Gäste, wie grün es bei uns ist.

Neben den gemeinsamen Aktivitäten in der großen Gruppe war aber vor allem die direkte Begegnung mit den Menschen interessant, das Leben in den Gastfamilien war aufregend und spannend.

Unser Dank geht an die beteiligten Eltern, die durch ihre freundliche Aufnahme den Gästen ein „Zuhause auf Zeit“ geboten haben.

C.Emde-Bringenberg, U.Stüwe

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