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Kooperation zwischen den Talentscouts der Universität Duisburg-Essen und dem GymBo wurde besiegelt

Das GymBo und die Talentscouts der Universität Duisburg-Essen arbeiten bereits seit Anfang 2017 eng zusammen. Im Fokus des Programms „NRW Talentscouting“ stehen dabei Schüler*innen aus Nicht-Akademiker-Familien, die in den monatlichen Sprechstunden ermutigt werden, ihre Potentiale voll auszuschöpfen. Das Programm, das vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert wird, will Jugendlichen gleiche Bildungschancen ermöglichen, unabhängig von Einkommen, Bildungsstand oder Herkunft der Eltern. Aktuell sind daran 17 Hochschulen in NRW beteiligt, die Talentscouts an mittlerweile fast 300 Schulen entsenden. Markus Soestwöhner, der für die Berufsinformation und -beratung zuständig ist, freut sich über eine weiteren Kooperationspartner, der die Chancen der Schülerinnen und Schüler zusätzlich erweitert.

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags besiegelten der Schulleiter Lars Schnor und Sarah Schröter (Projektkoordinatorin der Universität Duisburg-Essen) symbolisch die weitere enge Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium und dem Talentscouting.

 

Jacek Czarnota, zuständiger Talentscout, bietet vor Ort monatlich eine Sprechstunde an, in welcher er interessierten Schüler*innen bei der Berufs- und Studienwahlorientierung unter die Arme greift. Im Vordergrund stehen dabei die individuellen Interessen, Ambitionen und Talente. Durch das Fehlen von akademischen Beziehungen sind Schüler*innen bei einem Zugang zum Studium klar im Nachteil. Während 74 Prozent aller Akademiker*innenkinder studieren, ist dies bei Kindern aus Familien ohne akademische Traditionen umgekehrt: 79 Prozent studieren nicht. „Wenn man das mit einem 100m-Lauf vergleichen würde, denkt man, dass alle am gleichen Startpunkt anfangen müssten. Das ist aber nicht so. Manche können schon bei 20m starten, während andere noch 10m zurückgehen müssen. Das ist ungerecht und das möchten wir mit diesem Programm ausgleichen“, so Sarah Schröter.

Schulleiter Lars Schnor, Talentscouts Sarah Schröter und Jacek Czarnota mit Schulpflegschaftsvorsitzender Barbara Hein und involvierten Schülern.

 

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