GymBo Schüler zu Gast am Collège Louis Pasteur in Florange

Die französischen und deutschen Austauschpartner gemeinsam vor dem Centre Pompidou in Metz

 

Auch in diesem Schuljahr zog es Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des GymBo wieder Richtung Frankreich:  zum 5. Mal fand der Schüleraustausch mit dem Collège Louis Pasteur in Florange statt, dem kleinen Städtchen in der Nähe von Thionville in Lothringen. Zusammen mit einer Gruppe vom Mädchengymnasium Borbeck wurden die GymBo Schülerinnen und Schüler wie immer mit offenen Armen empfangen – dieses Mal übrigens erstmalig vor einem tief verschneiten Collège.

Auf dem Programm stand ein gemeinsamer Besuch der Stadt Nancy. Eine Stadtrallye führte die Schülerinnen und Schüler und ihre Austauschpartner zu den für Nancy typischen Jugendstil Häusern. Sie warfen einen besonderen Blick auf die auf den Fassaden abgebildeten Tiere und Pflanzen, auf verwendete Materialien und Techniken und Fensterformen und lernten so – spielerisch und ganz nebenbei – das kennen, was man in Frankreich Art Nouveau nennt.

Die Stadt Metz strahlt gegenüber Nancy eine ganz andere Atmosphäre aus – hier ging es dann auch in das Centre Pompidou, dem Zentrum für zeitgenössische Kunst im Osten Frankreichs, das die Schülerinnen und Schüler schon durch seine futuristische Architektur beeindruckte. Der Weg zur Kathedrale im Zentrum von Metz führte die Achtklässler dann noch vorbei am Bahnhof, einem der schönsten Bahnhöfe Frankreichs.

Aber natürlich durften die GymBo Schülerinnen und Schüler neben dem abwechslungsreichen Programm auch den typischen Unterrichtsalltag miterleben. Sie saßen mit ihren Austauschpartnern gemeinsam im Englischunterricht und bearbeiteten ein Quiz, fanden im Matheunterricht schnell heraus, dass man auf beiden Seiten des Rheins ganz ähnliche Inhalte behandelt, und halfen ihren französischen Freunden dabei, eine Präsentation zu den deutschen Bundesländern vorzubereiten.

 

  Ein Blick auf das Modell des Centre Pompidou

 

 

Die französischen und deutschen Schüler hier gemeinsam bei der Rallye in Nancy

 

 

An den Schultagen aßen die meisten Schülerinnen und Schüler mittags in der Kantine, besuchten das CDI, die gut ausgestatteten Bibliothek der Schule, die sie so bisher nur aus dem Lehrbuch kannten, und wunderten sich darüber, dass in Frankreich die einzelnen Klassen keinen Klassenraum haben, sondern immer in Fachräumen unterrichtet werden. Übrigens: die großen Pausen verbringen Schülerinnen und Schüler in Frankreich ebenso wie in Deutschland auf dem Schulhof und wenn es geschneit hat, ist das Werfen von Schneebällen auch wie in Deutschland - leider, leider – verboten.

Gewohnt haben die Schülerinnen und Schüler aus Borbeck bei ihren Gastfamilien und erhielten dabei Einblick in den typischen Familienalltag. Egal, ob ihre Austauschpartner zum Treffen der freiwilligen Feuerwehr gingen oder zum Handballtraining, die deutschen Gäste waren immer herzlich eingeladen. Und wie immer gab es für die deutschen Schülerinnen und Schüler auch am Wochenende wieder ein buntes Freizeitprogramm – angefangen vom Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn über den Besuch im Schwimmbad bis hin zum Trampolinspringen.

Ende März haben die Borbecker Schülerinnen und Schüler übrigens die Gelegenheit sich für die französische Gastfreundschaft zu revanchieren; dann steht nämlich der Gegenbesuch in Essen auf dem Programm. Auch deswegen fiel den Borbeckern der Abschied am Ende des Aufenthalts nicht ganz so schwer, denn es hieß ganz einfach: à bientôt à Essen.

 

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