Lesen bildet?

Für unsere Sechstklässler ist das keine Frage

„Es war mal wieder superspannend beim Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen“, findet Jonas Leven, Organisator und Moderator des diesjährigen literarischen Events. Dass man sich als Sechstklässler seinem gesamten Jahrgang und einer kritischen Jury stellt, findet der Deutschlehrer beachtenswert. „Es braucht viel Mut, sich einer so großen Gruppe zu präsentieren.“

Mahmut Sheiko, Kerem Karpuzoglu und Nils Nadolny bewiesen dann genau diesen Mut, indem sie Spannendes und Lustiges aus der Welt der Literatur vortrugen. Für die weiteren Mitstreiter Elina Leubner und Levi Berman war es daher keine geringe Herausforderung, in dem starken Feld zu bestehen. Durch ihre gekonnten Vorträge von Reiseerlebnissen und Gespenstergeschichten schafften Elina und Levi jedoch, was sich ein jeder Autor für seinen Text wünscht: Sie zogen die Zuhörerschaft in ihren Bann und erwirkten – frei nach Aristoteles - Mitfiebern und Mitleiden mit den Protagonisten. 

Lars Schnor mit Elina Leubner, Tobias Stähler und Levi Bermann

Am Ende jedoch durfte ein anderer in die nächste Runde einziehen, um sich mit weiteren Siegern der Schulen Essens zu messen: Tobias Stähler konnte die prominent besetzte Jury um die Schulpflegschaftsmitglieder Barbara Hein und Susanne Klein sowie Schulleiter Lars Schnor durch seinen klaren Vortrag der „Känguruh Chroniken“ beeindrucken; zuvor hatte der Zwölfjährige den Helden und Bösewichtern aus „Harry Potter“ bereits überzeugend eine Stimme verliehen. Lesen bildet also: Dass es Ausdrucksfähigkeit, Rechtschreibung, grammatische und syntaktische Kompetenzen fördert, ist bekannt. „Lesen – und besonders Vorlesen – haben jedoch auch großes identifikatorisches Potential“, findet Schulleiter Lars Schnor. „Wir können uns in andere Biographien hineindenken und uns so auch mit Sichtweisen auseinandersetzen, die uns bislang nicht geläufig waren. Als eine Grundvoraussetzung für demokratisches Denken fördern wir als Schule das Lesen somit nachhaltig.“  Lesen bildet also auf ganz vielfältige Weise – für unsere Sechstklässler ist das, spätestens nach dem Vorlesewettbewerb, keine Frage mehr.

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