Wenn sogar Holmes mal nicht weiter weiß … dann feiert die Theater-AG des GymBo ihr fulminantes Debüt

Die vierte Wand durchbrochen, tragisches Ende, Brecht’sche Verfremdungseffekte und kein bisschen Furcht und Mitleid nach Aristoteles – was die Theater-AG des GymBo bei ihrem kreativen Debut ablieferte, hätte für jeden Theaterkritiker reichhaltigen Stoff zur Diskussion geliefert. Doch statt Abhandlungen zu schreiben, amüsierten sich die Zuschauer an zwei Aufführungsabenden lieber über die von Augenzwinkern durchzogene Darstellung, den souverän vorgetragenen Text der schauspielernden Acht- und Neuntklässler und die unterhaltsamen Showeffekte. Dem linearen Handlungsgerüst des traditionellen Theaters sagte Regisseur Simon Limbeck dabei Adieu: So erhielt das Publikum einen intimen Blick in den Kopf des genialen Protagonisten Holmes, durfte über den Gang der Handlung abstimmen und bekam sogar noch einen alternativen Schlussakt vorgeführt. Dass das Ende ganz und gar unerwartet war und den genialen Holmes entweder ratlos oder gar mausetot zurücklies, ist eben typisch für experimentelles Theater, oder – frei nach dem großen Marcel Reich-Ranicki – Vorhang zu und alle Fragen offen. Wir sind gespannt auf weitere Aufführungen.  

  

   

Text & Fotos: Sonja Klever

 

 

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