« Aufbruch und Abschied »

Am 18. Juni kamen viele Abiturientinnen und Abiturienten, ihre Eltern und Freunde sowie Mitglieder des Kollegiums in der Dreifaltigkeitskirche zusammen, um diesen besonderen Tag gemeinsam mit einem Gottesdienst zu beginnen. Diesen hatte das Abiturgottesdienstkomitee gemeinsam mit Religionslehrerin Sabrina Schensar unter das Motto „Aufbruch und Abschied" gestellt.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Michael Banken ergriffen auch Laura Grund, Frederick Opp und Philipp Maasch das Wort und teilten ihre Gedanken zu diesem Abschied von der Schulzeit und Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt.

 

Nach dem gemeinsamen Gesang des Liedes „Der Himmel geht über allen auf" waren die Abiturientinnen und Abiturienten, aber auch alle anderen Anwesenden, aufgerufen, ihre Erinnerungen an die Schulzeit sowie Hoffnungen für die Zukunft auf bunte Karten zu schreiben und kurz vorzustellen. Für viele standen die Freundschaften, die in den Klassengemeinschaften oder Stufen über die Jahre gewachsen sind, im Vordergrund. Auch gemeinsame Klassenfahrten und Austauschprogramme wurden als besondere Momente genannt und ergänzt durch die aus Elternsicht wundervollen jährlichen Weihnachtskonzerte oder den Dank von Lehrerseite für die Bereicherung durch gemeinsame Stunden.

 

        
Sabrina Schensar und Pfarrer Banken    Fabio Langner   Christian Döhmen  

 

Im Anschluss an die Lesung  aus Markus 1, 16-20 durch Christian Döhmen über "Die Berufung der ersten Jünger" nahm Pfarrer Banken Abrahams Berufung und Wanderung durch Kanaan als Ausgangspunkt, um die besondere Herausforderung, den eigenen Weg zu finden, zu beleuchten. Durch Nachfragen von Sabrina Schensar und Frau Banken wurde dabei immer wieder der konkrete Bezug zur besonderen Aufbruchsituation der Absolventen erstellt und ein dialogisches Reflektieren der Aktualität der Bibelbotschaft erreicht.

 

Die Instrumentalgruppe unter Leitung von Jörn Dannert begleitete den Liedbeitrag "Follow Rivers" gesungen von Janina Schulze-Ardey und Fabienne Roggenland. Danach trugen Christian Döhmen und Lena Söndgerath die Fürbitten vor:

 

Lasst uns beten für die Abiturientinnen und Abiturienten, die ein wichtiges Ziel erreicht haben und für die nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Viele haben Angst vor der Zukunft und kommenden Entscheidungen. Gott, gib ihnen Mut, jetzt aufzubrechen. Gib ihnen die Kraft, ihren eigenen Weg zu gehen.

Lasst uns beten für alle Mitschülerinnen und Mitschüler, mit denen wir gemeinsam unsere Schulzeit begonnen haben, die uns aber nur ein Stück des Weges begleiten konnten.
Lasst uns beten für unsere Eltern und Verwandten, dass sie lernen, uns loszulassen, aber stets ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte zu behalten.

Lasst uns beten für unsere Freunde und Geschwister, die von den Veränderungen in unserem Leben mitbetroffen sind und sich nun mit neuen Situationen auseinandersetzen müssen.

Lasst uns beten für unsere Freunde, dass unser Kontakt nicht abreißt und Freundschaften trotz weiter Entfernungen bestehen bleiben.

Lasst uns beten für unsere Lehrer, dass sie immer aufs Neue Freude an ihrer Arbeit finden und ihr Möglichstes tun, diese Freude an ihre Schüler weiterzugeben.

Lasst uns zudem beten für alle, die versuchen die Kriegssituation zu verstehen, für alle, die gegen Ungerechtigkeit aufstehen, für alle, die um Lösungen für die Pandemie ringen und für alle, die nur in der Flucht ihre Zukunft sehen. Aber auch für alle, die sich instrumentalisieren lassen und auf ihrem starren Weg beharren.

 

 

Der Gottesdienst fand einen feierlichen Ausklang mit dem Vaterunser und dem Segen, den Pfarrer Banken aussprach, bevor als letztes Lied „Mögen uns die Straßen zusammenführen" gemeinsam angestimmt wurde.

Gewinnen Sie einen kurzen Eindruck des Beitrags auf unserem GymBo-Kanal: Abschlusslied "Mögen uns die Straßen zusammenführen"

 

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