Medaillenregen und Auszeichnung als teilnehmerstärkste Schule

Tradition ist Trumpf! Bereits zum 68. Mal fand der vom TuS 84/10 Essen e.V. ausgerichtete Wettbewerb im Borbecker Stadtpark statt – natürlich mit GymBo-Beteiligung. Denn wie das Gymnasium Borbeck, das in diesem Schuljahr sein 120-jähriges Bestehen feiert, setzt auch die jährlich stattfindende Sportveranstaltung auf Tradition und ist deshalb mittlerweile auch fester Bestandteil des GymBo-Jahresterminplans. Mit den Plätzen 1-3 im U12- und U14-Bereich sowie der Auszeichnung als teilnahmestärkste Schule erzielte das GymBo dabei sogar beachtliche Erfolge.

Mit den selbst designten T-Shirts konnte unter den knapp 30 GymBo-Teilnehmer/innen der Gruppenspirit vollends entfacht werden – dabei belegten Franka, Tom, Milad und Phil aus der U12-Gruppe jeweils die Plätze eins bis drei. Doch auch in der Altersklasse U14 konnte das GymBo punkten: Louisa errang nach hügeligen 5 km – direkt nach dem Start erwartete die Teilnehmenden eine Steigung – den dritten, Theofine den zweiten, Alicia sogar den ersten Platz. Auch bei den U14-Jungen gab es erfolgreiche Platzierungen auf dem Treppchen für Tom Etienne und Leo. 

Organisatorin Edna Schmalhausen ist eigentlich Lehrerin für Englisch und Erdkunde mit einer Leidenschaft fürs Laufen. Zusammen mit ihrem Kollegen Christian Anschütz und den Kolleginnen Anke Linsner, Sabrina Schensar und Hatice Güngör stärkte sie den teilnehmenden Sechst- und Achtklässler/innen den Rücken. „Uns ist wichtig, den sozialen Zusammenhalt in unseren Lerngruppen auch durch außerunterrichtliche Aktivitäten zu fördern“, sagt Schmalhausen. Gerade sportliche Events würden da den Zusammenhalt stärken und aus Gruppen Teams machen. Ihre Kollegin Hatice Güngör hebt dabei besonders den gegenseitigen Support im fairen Wettbewerb hervor: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich, obwohl im sportlichen Wettstreit zueinander, gegenseitig angefeuert und unterstützt. Das war eine schöne Erfahrung.“

Diesen Gedanken unterstreicht auch Schulleiter Lars Schnor: „Unser Schulmotto lautet  ‚Gemeinsam: Besser.‘ Und gemäß unserem Leitbild stellen verschiedene Aktivitäten wie regelmäßige Schulfeste, Fahrten, Projektwochen oder eben Sportevents wie dieses für uns gute Möglichkeiten dar, unseren innerschulischen Zusammenhalt und darüber hinaus natürlich auch unsere stadtteilgebundene Identität zu stärken.“

Der Preis als teilnahmestärkste Schule spiegelt dann auch den Erfolg dieses Ansinnens, das dem GymBo neben sportlicher Förderung – die unter anderem auch durch Angebote wie Sporthelfer ab Klasse 9, AGs wie „GymBo läuft“ oder Hip-Hop-Tanz, Sport Leistungskurse und Projektkurse in der Oberstufe erwirkt wird – so wichtig ist. „Wer sich an einem Sonntag das Schulshirt überstreift, um gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Schulgemeinschaft Zeit zu verbringen, fühlt sich dieser Gemeinschaft zugehörig“, sagt auch Schnor. „Und das ist gewiss noch viel zentraler als sportlicher Erfolg.“ 

Nach der Europameisterschaft bei uns in Deutschland und Olympia bei unseren Nachbarn in Frankreich hieß unser Schulleiter Lars Schnor die neuen GymBo Schülerinnen und Schüler nicht etwa in Anzug und Krawatte an ihrer neuen Schule willkommen, sondern passend zu diesem sportlichen Sommer in einem Trikot. Als er zunächst das Trikot der deutschen Herrennationalmannschaft und dann das der Frauennationalmannschaft anzog, hatte er die ganze Aufmerksamkeit der neuen Schülerinnen und Schüler auf seiner Seite. Aber weder das eine, noch das andere Trikot war für den GymBo Start unserer neuen Fünftklässler wirklich passend; wirklich passend war vielmehr das GymBo Shirt, denn ab jetzt sind die neuen Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern fester Bestandteil unserer GymBo Schulgemeinschaft. 

Schnor

Und auch musikalisch wurden die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler in diese Gemeinschaft aufgenommen: zunächst begrüßten sie drei Schülerinnen und Schülern aus der Jahrganggsstufe 7 mit einem coolen Rapp und anschließend wurden sie beim GymBo Song dann schon selbst aktiv: unterstützt von den Musiklehrerinnen und -lehrern in der Band gelang es ihnen schnell, den Refrain unserer schuleigenen „GymBo Hymne“ laut und deutlich mitzusingen.

Rapper

Zuvor hatten Pfarrer Michael Banken und die Gemeindereferentin von St. Dionysius Antje Koch die neuen Schülerinnen und Schüler in einem religiösen Impuls eingestimmt auf den neuen und in vielerlei Hinsicht noch unbekannten Weg, der nun vor ihnen liegt. Und sie haben ihnen vor allem die nötige Portion Mut für diesen Weg gewünscht - Mut, auf die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler und Lehrkräfte zuzugehen, Mut Fragen zu stellen, wenn es Unsicherheiten gibt, und Mut sich auf die neue Situation einzulassen. Dass so einige Schülerinnen und Schüler diesen Mut bereits mitbringen, wurde dann bei den Fürbitten schnell klar, denn ohne viel Zögern fanden sich fünf Freiwillige unter den neuen Schülerinnen und Schülern, die bereit waren, die Fürbitten vor allen vorzulesen.

Im Anschluss an die Begrüßung gingen die neuen Fünftklässler dann zusammen mit ihren Klassenleitern in ihre Klassenräume. Mit auf den Weg nahmen sie auch das Plakat mit dem Korb des Heißluftballons, den sie dann später mit ihren bunten ausgemalten Luftballons versehen müssen, damit der Ballon und damit der Weg am GymBo so richtig Fahrt aufnehmen können.

Während die neuen Fünftklässler ihre erste Klassenleiterstunde mit ihren Klassenleitern hatten, wurden die Eltern mit einem bunten Kuchenbuffet und Kaffee auf dem Schulhof in Empfang genommen und hatten so Gelegenheit untereinander ins Gespräch zu kommen.

5a

5a mit der Klassenlehrerin Frau Szymczak

5b

5b mit den Klassenlehrerinnen Frau Bock und Frau Yilmaz

5c

5c mit den Klassenleitern Frau Kuballa und Herrn Galle

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5d mit den Klassenlehrerinnen Frau Kemper und Frau Ackermann

Die Gewinner des Coverwettbewerbs stehen fest!

Und es ist entschieden!

Viele, sehr kreative, tolle Covervorschläge sind eingegangen und machten die Entscheidung schwer. Nach einer ersten Vorauswahl wurden nun aus der jeweiligen Top 3 das beste Cover bestimmt.

Top 3 des Wüstencovers

v.l.n.r.: Mila Kutzig und Marie Bärwald (5a, Platz 2),

Irem Özdemir (IVK, Platz 1) und Mariam Ezzeddine (5a Platz 3)

 

Top 2 des Prinzencovers

Judith Zoogah (EF, Platz 2) und Mariia Velychko (IVK2, Platz 1)

 

Irem Özdemir (IVK1) und Mariia Velychko (IVK2) haben mit ihrem Planercover überzeugt. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen!

Dank ihnen haben der Wüsten- und der Prinzenplaner des kommenden Schuljahres nun ein Gesicht:

         

 

Text und Fotos: Andrea Kuballa

 

Bilinguale Englisch-Zertifikate und drei Mal „B1“ in Französisch

Der Abschluss der zehnten Klasse ist schon eine Zäsur – und obwohl die meisten GymBo-Schüler/innen ihre Schullaufbahn in der gymnasialen Oberstufe fortsetzen, sehen sie am Ende der Sekundarstufe I schon einen Lebensabschnitt zu Ende gehen. Kein Wunder, denn sie müssen die Zentrale Prüfung bestreiten, erwerben den Mittleren Schulabschluss und bekommen – wenn sie den bilingualen Bildungsgang bei entsprechenden Leistungen belegt haben – auch ein Sprachzertifikat. 

So bezeugen die Bescheinigungen über den Besuch des Bilingualen Bildungsgangs am Ende der Sekundarstufe I, dass die GymBo-Schülerinnen und Schüler ab der Erprobungsstufe in jedem Schuljahr mehr Englischstunden sowie Unterricht in den Sachfächern Erdkunde und Geschichte bilingual – also auf Deutsch und auf Englisch – erfahren haben. Drei Lernende haben außerdem ein Französisch-Zertifikat des Sprachniveaus B1 erworben, auf das im Rahmen der DELF-Arbeitsgemeinschaft von Frau Köhler vorbereitet wird. Die Sprachzertifikate können die Schülerinnen und Schüler nun bei Bewerbungen für Praktika, für die Ausbildung oder ein Studium nach dem Abitur nutzen.  

Viele der ausgezeichneten Schüler/innen haben in den letzten sechs Jahren darüber hinaus zusätzliche Englisch-Angebote des GymBo genutzt, um ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen: Von bilingualen Abenden mit Aufführungen über Workshops zur Rhetorik bis hin zum Wahlpflichtfach Business English werden viele Möglichkeiten geboten, kommunikative Kompetenzen weiter auszubauen. Doch ist es auch das Ziel des GymBo, sprachbegabten Schüler/innen des MINT-Zweiges Möglichkeiten zu eröffnen: So gehen die diesjährigen DELF-Diplome etwa an Lernende des naturwissenschaftlichen Zweiges. Zudem können bilingual unterrichtete Sachfächer in der Oberstufe auch von MINT-Schüler/innen belegt werden. Und auch eine weitere Neuerung steht den Lernenden beider Profile offen: Die Vorbereitung auf Erwerb des renommierten Cambridge-Zertifikats, das im nächsten Schuljahr im Rahmen eines Projektkurses angeboten wird.       

Schulleiter Lars Schnor misst Fremdsprachkompetenzen eine hohe Bedeutung bei – auch und gerade in Zeiten von Künstlicher Übersetzungs-Intelligenz. „Umfassende Sprachkenntnisse sind zentral für ein gelingendes interkulturelles Verständnis“, sagt Schnor. Eine Unterhaltung ohne KI zu führen, schaffe etwa Nähe und Vertrauen zwischen Menschen verschiedener Kulturen; man müsse einander zuhören und wissen, wie man Gedanken angemessen ausdrücke. „Sinnstiftend miteinander zu kommunizieren, wird auch in Zukunft ein wichtiges Element von internationalem Dialog sein – und darauf wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler optimal vorbereiten.“     

Und so schließt sich der Kreis dann auch langsam: Am Ende dieser ersten Etappe ihrer schulischen Laufbahn halten die Zehntklässler stolz ihre Sprachzertifikate in den Händen. Nicht nur als Beweis für ihre Leistungen, sondern auch als eine wertvolle Ressource für ihre zukünftigen Wege – sei es in der Oberstufe, in Praktika oder später im Studium und Berufsleben.

 

   
     
        
     
 
     
     

Freestyle Physics – angehende Ingenieurinnen und Baumeister auf den Spuren Leonardos

Einem gewissen Herrn aus der Ortschaft Vinci hätte der Schülerwettbewerb Freestyle Physics sicher gefallen – zwar bauten die Teilnehmenden keine Flugapparate oder Gleitschirme, doch begaben sie sich beim Entwurf und Bau nützlicher Apparaturen ganz und gar auf die Spuren des italienischen Universalgenies…

Eine Vorrichtung planen und bauen, die einen Tennisball über eine Abwehrmauer hinweg in ein Tor schießt? Kein Problem für Peter, Max und Leonard. 22 Tore erzielten die GymBo-Schüler aus der 6b mit ihrer selbst entworfenen Apparatur – und verfehlten dabei nur knapp den dritten Platz. Unter den kritischen Blicken der Jurorinnen und Juroren meisterten auch Polina und Justus aus der Jahrgangsstufe EF diese Aufgabe mit Bravour.

       
 Max, Peter und Leonard (6b) Das Team "Freistoßautomat"

Der Wettbewerb, der jährlich von der Fakultät Physik der Universität Duisburg-Essen ausgerichtet wird, soll Schülerinnen und Schülern von Klassen 5 bis zum Abitur Spaß an kreativen Aufgaben mit physikalischem Hintergrund vermitteln. Drei Monate haben die Schüler/innenteams dabei im Vorfeld  Zeit, die ihnen gestellte Aufgabe mit möglichst viel Einfallsreichtum effektiv zu bearbeiten. Natürlich können sie sich dabei wie immer auf die Unterstützung der Profis berufen: Betreut von Frau Grosche und Herrn Fidan gelang es den Sechstklässlern Mehmet, Christoph und Lenn so, ein Boot zu bauen, das ausschließlich die mechanische Energie einer Mausefallenfeder zum Antrieb nutzte und die Strecke von einem Meter so möglichst schnell zurücklegen konnte.

     
             
Christoph und Lenn (6b)    Mehmet und Lenn  (6c)
     

„Der Wettbewerb bringt besonders jüngeren Schülerinnen und Schülern das Fach Physik spielerisch nahe – gerade, da es oftmals als komplex und lebensfern gilt“, sagt die Physik- und Mathematiklehrerin Susanne Grosche. Fachwissen werde so relevant für den Alltag und umgekehrt. Ihr Physikkollege Ertan Fidan bereitet die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der MINT-AG dann jedes Jahr gewissenhaft auf die Aufgaben vor – und unterstützt sie in allen Phasen der Gestaltwerdung des Projektes, vom ersten Ideensammeln bis zur Fertigstellung. „Wir wollen Kreativität und Innovation fördern“, sagt Fidan. Dabei sei es nicht relevant, welches GymBo-Bildungsprofil die Schülerinnen und Schüler angewählt hätten. „Wir betreuen bilinguale Schülerinnen und Schüler genauso wie Lernende des MINT-Bereichs. Wichtig ist der Spaß am Tüfteln und an der Entwicklung von Strategien.“

Auch Niklas, Maximilian und Hendrik aus der Klasse 7 konnten von diesem organisatorischen Rahmen profitieren: Physikkollegin Ramona Wronski unterstützte die Schüler etwa bei der durchaus anspruchsvollen Aufgabe, eine Kettenreaktion zu bauen, die aus fantasievollen Kombinationen möglichst vieler sich nacheinander auslösender physikalischer Effekte besteht. Eine interessante Herausforderung für die Siebtklässler, die sicher für eine Weile im Gedächtnis bleiben und im besten Fall ein bleibendes Interesse an den Feldern Physik und Technik hervorbringen kann. Für Schulleiter Lars Schnor konstituiert sich so ein wichtiger Aspekt eines modernen Bildungsbegriffes. „Qualifikationserwerb ergibt sich unter anderem daraus, Wissen in sinnhaften Kontexten anzuwenden und so nachhaltig wirkende Kompetenzen zu entwickeln“, sagt Schnor. Dies könne auch auf die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen positiv zurückwirken. „An einem Teamprojekt gehaltvoll zu arbeiten, schult natürlich nicht nur die fachlichen, sondern auch die kommunikativen und sozialen Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler.“

Und Leonardo? Als Universalgenie sind die vielen Implikationen des gemeinsamen Apparatebaus sicher nicht an ihm vorbeigegangen. Vermutlich hätte er noch den einen oder anderen Tipp – doch bis er die lange Reise aus Vinci nach Essen bewältigt hat, helfen Herr Fidan, Frau Grosche und Frau Wronski von der Physikfachschaft des GymBo aus.

Text: Sonja Klever

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