Mädchenförderung am Gymnasium Borbeck - GYMB♀ GIRLS

Am 12. Juni 2018 kamen unsere Mädchen zum ersten Mal zusammen, um das Projekt GymBo-Girls ins Leben zu rufen und sich als junge Frauen den Herausforderungen einer modernen Gesellschaft zu stellen. Begleitet und unterstützt werden sie in ihrem Vorhaben von den beiden Sozialarbeiterinnen Nina Bartholomé und Bahar Candemir-Güngör.

 

 

Mit dem Projekt sollen 14 Mädchen aus den Jahrgangsstufen 7 und 8 in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung zur jungen modernen Frau unterstützt werden. Ziel ist es, die jungen Frauen dazu zu befähigen, ihre Potenziale zu erkennen, ihre Stärken auszubauen und ihre Unsicherheiten  weiter abzubauen. Sie sollen lernen, Diskriminierung im Alltag und in der Berufswelt zu erkennen und sich gegen Sexismus und Diskriminierung anständig zu wehren. Auch sollen sie angeleitet werden,  Kritik angemessen anzunehmen und zu äußern sowie Konflikten deeskalierend zu begegnen, um diese gewaltfrei zu lösen. Unsere Mädchen sollen ebenfalls dazu befähigt werden, mit Medien kritisch umzugehen und ihre Freizeit im Raum Borbeck und darüber hinaus interessant, spannend und aktiv zu gestalten. Dies kann und soll natürlich nicht in Form von langen Seminaren und Vorträgen geschehen, im Gegenteil: gemeinsame Ausflüge, Tanzchoreographien, Kampfsporteinlagen, Musikproduktionen, Beteiligung an Stadtteilfesten sind nur einige Möglichkeiten, um die genannten Ziele zu erreichen.

So wurde auf dem ersten Treffen natürlich geklärt, mit welchen Erwartungen unsere Mädchen in das Projekt gehen und es war ganz klar, dass der Schwerpunkt im musisch-tänzerischen Bereich liegen wird. Mit Nina haben die Mädchen eine begeisterte Künstlerin, die selbst Hip-Hop und Rap-Texte verfasst. Als Anti-Gewalt-Trainerin und selbstbewusste Frau setzt sie sich natürlich für gewaltfreie und frauenfreundliche Texte ein. Bahar ist auch eine begeisterte Sängerin, sagt aber von sich, dass ihre Zuhörer nicht immer ihre Begeisterung teilten. So hat sie sich auf das Tanzen spezialisiert und möchte ihre Begeisterung für Musik mit unseren Mädchen ausleben.

 

 Nina und Bahar arbeiten für die Interkulturelle Kinder- und Jugendhilfe PlanB Ruhr e.V. und sind als Systemische-Anti-Gewalt-Trainerinnen im Raum Essen an mehreren Schulen tätig. So kam es im Rahmen der seit Dezember 2017 von der Stadt Essen geplanten Ü-12 Präventionsmaßnahmen zu einer Kooperation zwischen dem GymBo, dem Jugendamt der Stadt Essen und PlanB. Das Projekt findet wöchentlich für zwei Stunden statt und wird mindestens bis Dezember 2018 und hoffentlich darüber hinaus angeboten werden können.

Wir sagen unseren Sozialarbeiterinnen herzlich Willkommen am GymBo und auf eine gute Zusammenarbeit. Unseren GymBo-Girls wünschen wir eine schöne Zeit mit wertvollen Erfahrungen für ihre Entwicklung zu jungen, selbstbewussten und modernen Frauen.

 

 

 

 

Hatice Güngör, Ansprechpartnerin für psychosoziale Beratung

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